Erfolgstory: Jörg Heinermann
Jörg Heinermann MBA
Senior Manager
Konzernentwicklung Daimler AG
Absolvent der International Business
School Lippstadt
Mit der Erfindung des Automobils vor ca. 120 Jahren wurde eine geniale Vision Wirklichkeit, die seitdem individuelle Mobilität und Fortschritt in nahezu allen Gegenden der heute bewohnten Welt unterstützt oder überhaupt erst möglich macht. Und obwohl einige der Grundprinzipien dieser Erfindung bis heute fast gleich geblieben sind, hat sich die Technik des Produkts ebenso wie seine Herstellungsmethoden extrem weiterentwickelt. Im Rahmen dieser Entwicklung wurde den jeweiligen Ansprüchen an Verkehrswege und Transportbedarfe, von Pkw über Busse bis hin zu Nutzfahrzeugen, ebenso Rechnung getragen wie den Komfortanforderungen und den ständig steigenden Bedürfnissen zum Beispiel hinsichtlich der Insassensicherheit. Zunehmend rücken nun die Herausforderungen einer umweltverträglichen Nutzung dieses Verkehrsträgers ins Spektrum der Betrachtung; die Grenzen der Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe fordern neue Lösungen im Bereich der Antriebskonzepte. Derartige Veränderungsprozesse fordern ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der beteiligten Unternehmen.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich von deutlich mehr als 200 Automobil-Herstellern vor 60 Jahren heute nur noch elf bedeutende Hersteller im internationalen Markt behaupten. Daimler ist eines dieser Unternehmen. Ihre besondere Stellung in diesem Umfeld verdankt die Daimler AG jedoch nicht nur der Tatsache, der Erfinder des Automobils zu sein. Auch die fortgesetzte Fähigkeit zur Innovation seit der Herstellung des ersten Fahrzeugs im Jahre 1886 prägt das Unternehmen.
Diese Fähigkeit einer Unternehmung basiert auf der Qualität und Qualifikation ihrer Mitarbeiter. Permanente Bereitschaft zur Veränderung, die Fähigkeit, ausgetretene Pfade zu verlassen und ein ständiger Anspruch an höchste Perfektion sind einige der dazu notwendigen Voraussetzungen. Das dazu erforderliche organisatorische Umfeld in einem Konzern mit weltweit nahezu 360.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von fast 150 Mrd. Euro zu sichern, ist eine der Herausforderungen, denen sich das Management tagtäglich stellen muss. In diesem Umfeld kommt der Auswahl geeigneter Nachwuchskräfte eine besondere Bedeutung zu. Neben fundierten fachlichen Kenntnissen der jeweiligen Einsatzbereiche gilt insbesondere der Fähigkeit zu übergreifendem Denken und internationaler Kompetenz hohe Aufmerksamkeit.
Leistungsbereitschaft und Einsatzwille über das übliche Maß hinaus sind Grundvoraussetzungen. Gerade vor diesem Hintergrund der Anforderungen eines internationalen Konzerns an seinen Führungsnachwuchs wird auch die Sonderstellung der International Business School im Bildungsbereich deutlich. Das Kleingruppen-Prinzip und die damit verbundene ständige Herausforderung an die Studierenden, sich im Kreis ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen einem breit gefächerten Themenkomplex zu stellen, sind im heutigen Bildungsalltag nicht üblich. Gleichzeitig werden die Studierenden damit bereits frühzeitig auf die Anforderungen in internationalen Teams vorbereitet und systematisch an das Arbeiten in Projektgruppen herangeführt. Die enge Verzahnung von theoretischen Grundlagen mit angewandter Praxis ist dabei ebenso zielführend wie die mögliche frühzeitige Vorbereitung auf weiterführende Studienabschlüsse. Das Besondere erfordert immer Visionen und mutige Schritte. In Verbindung mit großem Engagement wird daraus dann ein Erfolgskonzept – die notwendigen Rahmenbedingungen dafür bietet die International Business School an.
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